Welterbe Preis » Preisträger » Preisträger 2011
Im Jahr 2011 ging der Welterbepreis an zwei Herren, die sich laut Obertrauner Bürgermeister Mag. Egon Höll „in den letzten Jahren wesentlich um den Welterbegedanken verdient gemacht haben“: Dipl.-Ing. Klaus Scherhaufer und RR. Peter Scheutz.
Viele Projekte des „Runden Tisches“ (Vorsitz: Landeshauptmann Dr. Pühringer) konnten unter Klaus Scherhaufers Koodination für die Welterbegemeinden Bad Goisern, Gosau, Hallstatt und Obertraun umgesetzt werden, auch mit der Mitwirkung des zweiten Preisträgers Peter Scheutz.
Diese Projekte waren:
Errichtung des Ostufer Radweges, des Gosauer Geh- und Radweges und des Koppental Radweges
Welterbewanderwelt Dachstein-Krippenstein
Architektonisches Welterbe Hallstatt 2004 – 2009 (Erhaltung der historischen Bausubstanz) und Neugestaltung von Teilen des historischen Ortszentrums Hallstatt
Sanierung alpiner Wanderwege 2005 – 2014
"Lerne dein Weltkulturerbe kennen" (Schullandwochen in der Welterberegion) 2005 - 2013
Internationales Seminarzentrum in der Landesmusikschule Bad Goisern und Umgestaltung des Weltkulturerbeparks Bad Goisern
Hand.Werk.Haus Salzkammergut
Jährliche Veranstaltung Welterbefest und Vergabe des Welterbepreises 2005 - 2012
Themenweg "Maler - Literaten - Naturwunder" in Hallstatt
Verkehrsleitsystem/Beschilderung Obertraun
Beschilderungssystem im Ortszentrum Bad Goisern
Mit seinen wichtigen Kontakten innerhalt der Landesregierung und den Ministerien ist Klaus Scherhaufer „unentbehrlich und ein hervorragender Berater und Freund“, so die Worte des Gosauer Bürgermeisters Gerhard Gamsjäger.
Der zweite Preisträger, Peter Scheutz, Universalmensch mit vielen Stärken und Interessen, gilt als Initiator wichtiger, richtungsweisender Projekte und hat die Marke Weltkulturerbe „mit Leben erfüllt“. Egon Höll, als Bürgermeister von Obertraun und Hausherr des BSFZ in „Doppelfunktion“ beim Welterbefest 2011, sprach die Laudatio für den zweiten Preisträger: „Peter Scheutz – dieser Name steht für eine Marke in der Region – selbstredend, selbsterklärend“. Unzählige Projekte konnten in seiner Amtszeit als Obmann der REGIS und politischer Funktionär umgesetzt werden. Laut Bürgermeister Egon Höll wurde stellvertretend für seine Projekte das Heritage.Hotel in Hallstatt erwähnt, denn würden alle aufgezählt werden, würden sie den zur Verfügung gestellten Platz des Programmes sprengen. Der Preisträger selbst sieht zwei seiner unzähligen Projekte als die wichtigsten. Als die Region in die UNESCO-Liste aufgenommen wurde, sah er dies als sehr große Chance und handelte. Er gilt als Begründer des sogenannten „Runden Tisches“, dort wird unter den teilnehmenden Landesräten unter Vorsitz des Landeshauptmannes Projekte besprochen, welche zuvor in der Region mit dem Welterbekoordinator ausgearbeitet wurden, und deren Finanzierung beschlossen. Weiters schuf Peter Scheutz das sogenannte „architektonische Welterbe“, damit bekommen alle vier Gemeinden der Region eine Förderung für bauliche Vorhaben (Straßen, Gebäude, Zäune, etc.).
