• Welterbestätten Österreich - © Umweltbundesamt
  • Graz - © Graz Tourismus
  • Uhrturm, Graz - © Graz Tourismus
  • Schloss Eggenberg - © Universalmuseum Joanneum/ zepp@cam.at
  • Planetensaal, Schloss Eggenberg - © Universalmuseum Joanneum/Peter Gradischnigg
  • Hallstatt - © Tourismusverband Inneres Salzkammergut
  • Neusiedler See - © Nationalpark Neusiedler See Seewinkel
  • Salzburg - © Salzburg Tourismus
  • Getreidegasse, Salzburg - © Salzburg Tourismus
  • Schloss Schönbrunn - © Wien Tourismus/Maxum
  • Park Schönbrunn - © Wien Tourismus/Maxum
  • Semmeringbahn - © Erich Kodym
  • Semmeringbahn - © Erich Kodym
  • Wachau - © Donau Niederösterreich/Haider
  • Wachau - © Donau Niederösterreich/Bramberger
  • Wien - © Wien Tourismus/Rigaud
  • Wien - © Wien Tourismus/Herbst
  • Stephansdom, Wien - © Wien Tourismus/Herbst
  • Pfahlbauten - © André Karwath / de.wikipedia.org

Nationale Welterbestätten

Die Welterbekonvention wurde 1972 von der Generalkonferenz der UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) beschlossen, um jenes "natürliche und kulturelle Erbe" auszuwählen und in einer Liste des Welterbes zu erfassen, das von außergewöhnlichem Interesse und Wert für die gesamte Menschheit ist. Ziel der Konvention ist es, in Zusammenarbeit zwischen allen Völkern einen wirksamen Beitrag zum Schutz dieses Welterbes zu leisten.

Die UNESCO versucht, dieses Kultur- und Naturerbe weltweit zu entdecken, zu fördern und zu schützen, weil es von außerordentlichem Wert für die gesamte Menschheit ist. Diese Anstrengung müdete 1972 in eine Konvention zum Schutz des Weltkultur- und Weltnaturerbes. Österreich trat diesem Vertrag 1993 bei. Bis heute kann Österreich acht Welterbestätten sein eigen nennen:

Historisches Zentrum von Graz (1999) und Schloss Eggenberg (2010)

Über Jahrhunderte hinweg hat sich rund um den Schlossberg mit dem berühmten Uhrturm ein Stadtbild entwickelt, das seit dem Mittelalter die wichtigsten Stile von der Gotik über Renaissance, Barock, Historismus und Jugendstil bis zur zeitgenössischen Architektur in eindrucksvollen Bauwerken abbildet. Einen besonderen Eindruck vom Leben im Mittelalter gewinnt der Besucher übrigens im weltberühmten Zeughaus. Aber auch die Straßen und Gassen von Graz legen Zeugnis von der kulturellen Bedeutung einer Stadt ab, in der in Vergangenheit und Gegenwart Kunst und Kultur auch im Alltag bestimmend waren und sind. Mehr lesen

Die Kulturlandschaft Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut (1998)

Im Herzen des legendenumwobenen Salzkammergutes liegt am Fuße des mächtigen Dachsteins eine Perle der besonderen Art. Die historische Kulturlandschaft mit Hallstatt, Gosau, Obertraun und Bad Goisern liegt im Herzen des Salzkammergutes, dessen Landschaft von einer sich über dreieinhalb Jahrtausende erstreckenden kulturellen Kontinuität geprägt ist. Die Salzgewinnung reicht bis in die mittlere Bronzezeit zurück und begründete den Reichtum der Bevölkerung. Mehr lesen

Die Kulturlandschaft Fertö - Neusiedler See (2001)

An Mitteleuropas größtem Steppensee begegnen einander Puszta und Schilfgürtel, treffen liebliche Weinberge auf einen weiten Horizont. Von Österreich und Ungarn gemeinsam nominiert, erstreckt sich das grenzüberschreitende Gebiet von der Tiefebene über den See und dessen riesigen Schilfgürtel zu malerischen Ortschaften, prachtvollen Weingärten und ausgedehnten Hutweiden, auf denen Graurinder und weiße Esel grasen. Archäologische Denkmäler, Kalksandsteinbrüche, antike Heiligtümer, Streckhöfe und Schlösser sind Zeugen einer beeindruckenden Siedlungsgeschichte - der Neusiedler See ist seit jeher ein Schmelztiegel der Kulturen. Mehr lesen

Das historische Zentrum der Stadt Salzburg (1996)

Salzburg, im Herzen Europas gelegen, verdankt seinen Ruhm in aller Welt dem unvergleichlichen Zauber seiner städtebaulichen Erscheinung, der landschaftlichen Schönheit seiner Umgebung und der Fügung, dass Wolfgang Amadeus Mozart hier im Jahre 1756 geboren wurde. Reichtum und Wohlstand sind auf den jahrhundertelangen internationalen Handel mit Salz, dem "weißen Gold", zurückzuführen. Die Einkünfte aus dem Handel ermöglichten es den Fürst-Erzbischöfen, eine Stadt zu bauen, die auf Grund ihres italienischen Charakters, ihrer zahlreichen Sakralbauten und der besonderen Atmosphäre auch "Rom des Nordens" genannt wurde. Mehr lesen

Schloss und Park von Schönbrunn (1996)

Die Sommerresidenz der Habsburger mit dem weltberühmten Tiergarten bildet den Höhepunkt jedes Wien-Besuchs. Die imperiale Schlossanlage von Schönbrunn mit ihren Nebengebäuden und weitläufigen Gärten zählt zu den kulturhistorisch und künstlerisch bedeutendsten barocken Anlagen Europas. Eine Schlossbesichtigung der prunkvollen Hofgemächer bietet Einblick ins Leben barocker Herrscher. Von der oberhalb gelegenen Gloriette mit ihrer Aussichtsterrasse genießt man einen wahrhaft imperialen Ausblick über Wien. Besonders interessant ist der historische und nach modernsten Gesichtspunkten geführte Tiergarten Schönbrunn, der älteste und einer der prächtigsten Zoos Europas. Ein Highlight im Schlosspark ist das architektonisch faszinierende Palmenhaus mit seiner exotischen Pflanzensammlung. Mehr lesen

Die Semmeringbahn (1998)

Der schönste Weg von Wien in den Süden Österreichs führt via Eisenbahn in die Region des "Zauberberges" Semmering. Bereits 1841 hatte der damalige Staatsminister Karl Friedrich Kübeck den Auftrag zur Errichtung einer Bahnlinie nach Triest erteilt. Unter der Leitung des aus Venedig stammenden Bauingenieurs Carlo di Ghega wurde die Bahn über den in nahezu 1.000 Meter Seehöhe gelegenen Pass (damals der höchste auf Schienen erreichbare Punkt der Welt) von 1848 bis 1854 in nur sechs Jahren gebaut. Die Strecke wurde schon zu ihrer Zeit als harmonische Kombination von Technologie und Natur verstanden und prägt nach wie vor diese einzigartige Kulturlandschaft. Auch heute zählt die Region Semmering-Rax-Schneeberg zu den klassischen Urlaubsdestinationen Europas. Bergbahnen, Berghütten, alpine Angebote und traditionelle Beherbergungsbetriebe aller Kategorien ergänzen einander optimal. Mehr lesen

Die Kulturlandschaft Wachau (2000)

Dieser kurze Abschnitt der Donau - 36 km von insgesamt 2.800 km - wird durch die vielfältige Landschaftsstruktur, die bedeutenden Kulturdenkmäler und kleinstädtischen Ensembles zu einer historischen Kulturlandschaft von besonderem Wert. Natürliche Landschaften - wie etwa das gewundene Donautal, Auwälder, schroffe Felsformationen - und vom Menschen gestaltete Elemente - wie zum Beispiel die Weinbauterrassen, typische Ortschaften und Flurformen, Stifte, Burgen, Ruinen - ergänzen einander. Vom Stift Melk über das Schloss Schönbühel soweie die Ruinen Aggstein, Dürnstein und Hinterhaus erstreckt sich bis zum weithin sichtbaren Stift Göttweig eine Reihe von Bauwerken mit bemerkenswerter Aussicht. Mehr lesen

Das historische Zentrum von Wien (2001)

Wiens historisches Zentrum zählt in seiner Geschlossenheit zu den schönsten Stadtdenkmälern Europas. Drei Epochen prägen die ehemalige Residenzstadt der Habsburgerkaiser: das Mittelalter mit dem gotischen Stephansdom; die Barockzeit, deren bedeutendstes Erbe die Hofburg mit ihren üppigen Kuppeln darstellt; und die Ringstraßenära des späten 19. Jahrhunderts, in der prachtvolle Bauten wie die Staatsoper und das Kunsthistorische Museum entstanden sind. Zum imperialen Flair der Wiener Altstadt tragen auch die zahlreichen Kirchen, Palais und Parks bei. Die von vermögenden Herrschern zusammengetragenen reichen Sammlungen und die jahrhundertelange musikalische Tradition sind ebenso untrennbar mit der Wiener Altstadt verbunden wie der Genuss der Wiener Küche, die Gemütlichkeit der Kaffeehäuser und nostalgisches Shoppen bei ehemaligen k. u. k. Hoflieferanten. Mehr lesen

Prähistorische Pfahlbauten rund um die Alpen (gemeinsam mit Deutschland, Frankreich, Italien und Slowenien, Schweiz) (2011)

Die insgesamt 111 Pfahlbauten in sechs Alpenländern, darunter auch Oberösterreich (Attersee und Mondsee), bilden das grenzüberschreitende Welterbe. Diese Seeufersiedlungen zählen zu den bedeutendsten Kulturgütern Europas. Die frühesten Beispiele reichen bis 5000 Jahre vor Christus zurück: sie liefern außergewöhnliche Erhaltungsbedingungen für organische Materialien wie Holz, Textilien, pflanzliche Reste oder Knochen und illustrieren damit die einzigartige Geschichte des Alpenraums im Verlauf von Neolithikum, Bronzezeit und Eisenzeit. Mehr lesen

 

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