• Bad Goisern - © OÖ. Werbung/Himsl
  • Predigstuhl, Bad Goisern - © Alfred Ertl
  • Chorinskyklause, Bad Goisern - © Tourismusverband Inneres Salzkammergut
  • Haus in Bad Goisern - © OÖ. Tourismus
  • Gosau  - © OÖ. Werbung/Himsl
  • Gosausee - © OÖ. Tourismus
  • Bummelzug, Gosau - © Elisabeth Grill
  • Gosaukammbahn - © Tourismusverband Inneres Salzkammergut
  • Gosausee - © Tourismusverband Inneres Salzkammergut
  • Hallstatt  - © OÖ. Tourismus
  • Hallstatt - © Gerd Krauskopf
  • Hallstatt am Abend - © Maciej Zych
  • Hallstatt - © OÖ. Tourismus
  • Obertraun - © Tourismusverband Inneres Salzkammergut
  • Dachsteinbahn, Obertraun - © OÖ. Tourismus/Strubreiter
  • Krippenstein, Obertraun  - © OÖ. Seilbahnholding
  • Five Fingers, Krippenstein - © OÖ. Seilbahnholding

Orte der Region

Bad Goisern
Am Anfang war der Schuh . . .

Bad Goisern wurde im Zuge der Erschließung des Salzabbaus im 11 Kilometer entfernten Hallstatt schon in der Bronzezeit als Stützpunkt für den Handel und die Versorgung der Bergknechte wichtig. Nicht unbedeutend sind auch die Streufunde aus der Jungsteinzeit rund um den Ort. Neben den aufstrebenden Salzmärkten Ischl, Lauffen, Hallstatt und Aussee rückte das alte Zentrum eher in den Hintergrund, erst im ausgehenden 18. Jahrhundert erlebte Bad Goisern wie einen Aufschwung und wurde mit der Grundherrschaft Wildenstein wieder Verwaltungsmittelpunkt. Im zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts begann die Blütephase des Tourismus. Im Jahr 1877 wurde die Eisenbahn errichtet, und 1882 die Kuranstalt. In dieser Zeit erlebte auch der „Goiserer“, der bekannte „zwiegenähte“ Schuh aus Rindsleder, seinen Siegeszug. Der Schuh stand mit dem Begriff Wandern in engster Verbindung, und daran hat sich auch bis heute nichts geändert. 1952 wurde Bad Goisern zum Markt erhoben, seit 1955 führt die Marktgemeinde die Bezeichnung „Bad“ vor dem Ortsnamen.

Bad Goisern beginnt am Hallstättersee im Süden und grenzt im Norden an die Kur- und Kaiserstadt Bad Ischl, umrahmt von den prächtigen Bergen des Dachsteinmassivs. Das Ramsaugebirge hält im Westen die rauhen Winde ab während im Osten die grünen Kuppen des Pötschenpasses ins Ausserland hinübergleiten. Die 30 Ortschaften der kleinen Gemeinde liegen verstreut im Tal und auf den Berghängen.

". . . Goisern, Goisern es ist ein Graus, immer wieder muaß i zruck zu dir, sonst hålt is ganz einfach net aus." Hubert von Goisern

Gosau
Das Ende der Welt . . .

Ja, aber was für ein Ende. Wenn es einen Ort gibt, der dieser Bezeichnung gerecht wird, so ist dies sicherlich Gosau. Generationen vor uns lebten dort Holzfäller, kleine Bauern und Arbeiter aus den Schleifsteinbrüchen. Sie waren es, die dem Ort sein heutiges Gesicht gegeben haben. Bis ins Mittelalter gehörte Gosau zu Salzburg. Zu Oberösterreich kam es erst nach dem Salzkrieg des 13. Jahrhunderts, denn vor allem die reichen Waldungen über den Gosaubach lieferten das Holz für die Saline in Hallstatt. Im 19. Jahrhundert kamen zahlreiche Maler wie Ferdinand Georg Waldmüller und Franz Steinfeld nach Gosau, um den weltbekannten Gosausee, wo sich der Dachstein spiegelt, zu verewigen; auch Adalbert Stifter thematisierte dieses Naturschauspiel in seinen Werken. Besonders für die Geologie ist der Gosauammonit international bekannt, sowie auch die Gosauschichten und die Schleifsteinbrüche. Das eigentliche Ende des Gosautales bildet der Gosaukamm, vorausgesetzt Sie bringen die Bereitschaft zur Natur und zum Erleben mit, so ist auch jeder Form der Hektik ein Ende gesetzt. Und das Ende der Welt hat Zeit für Sie.

Das Gosautal, die höchstgelegene Gemeinde der Region, liegt majestätisch umgeben von hohen Bergen. Dort angekommen stehen alle Wege zu unzähligen Aktivitäten offen. Ob klettern, wandern oder bergsteigen, schwimmen im kalten - aber glasklaren - See mit Blick auf den Dachstein, das Genießen kulinarisch regionaler Köstlichkeiten, einfach die Natur im Einklang mit sich selbst erleben und genießen . . . das alles und noch viel mehr bietet Gosau im malerischen Salzkammergut.

"Es ist wunderbar, von allen Seiten reicht der Wald bis zu den Häusern herunter, und doch ist es frey und licht überall." Eduard Möricke, deutscher Lyriker 

Hallstatt
Am Anfang war das Salz . . .

Es ist immer ein eigenartiges Gefühl, in einen Berg hineinzugehen, das Erdinnere zu betreten, im wahrsten Sinne des Wortes "in der Natur" zu sein. Man kommt sich unbedeutend vor, doch macht sich auch ein gewisser Stolz bemerkbar. In Hallstatt kommt nonch das Bewusstsein hinzu, das ästeste, noch in Betrieb stehende Salzbergwerk der Welt zu betreten. Seinen Namen verdankt Hallstatt dem Salz (die wörtliche Übersetzung lautet „Salzstätte“). Die ersten Funde im Bergwerk datieren um 1500 vor Christus, somit gibt es schon seit der Jungsteinzeit Hinweise auf den Salzabbau. Schon damals wurde der Abbau bergmännisch und arbeitsteilig betrieben. Für die frühe Eisenzeit in Europa wurde Hallstatt namensgebend: Hallstattzeit von 800 bis 400 v. Chr.; weil im Hochtal des Hallstätter Salzberges tausende Gräber einer reichen Bevölkerung dieser Zeit gefunden wurde. Schon damals wurde da Salz in entfernte Gegenden exportiert, Hallstatt war somit Zentrum eines umfangreichen Handelsnetzes. Im 19. Jahrhundert begann der romantische Tourismus, der bis heute ein wesentliches Standbein des Ortes ist. Die einzigartige Lage am Hallstättersee, der barocke Ortskern mit seinen engen Gassen und ein kleiner Hauch von Ewigkeit lassen Hallstatt zu einem Erlebnis werden.

"Sie werden nicht weg können vom Fenster. Sie werden dort angezaubert sitzen, bis alle die gaukelnden Nebekbilder zerronnen sind im immer stärker werdenden Strahl der sonne, und der See endlich vor Ihnen liegt in seiner ganzen Klarheit, und alle Himmelsmauern dastehen in der Reinheit Ihrer Größe." Josef Schultes, 1809 

Obertraun
Wer suchet der findet . . .

Gefrorenes und anderes. Wer Obertraun aufsucht und besucht, der findet nicht nur ein idyllisches Fleckchen Erde, sondern auch einen Ort, dem Ihr sportliches Interesse am Herzen liegt. Nationalmannschaften verschiedener Länder wählen Obertraun, um Herz und Seele, und auch um die Muskeln auf Vordermann zu bringen. Bis 1920 war Obertraun Teil von Hallstatt, bis 1901 war es von dort sogar nur über den See erreichbar. Die ansässige Bevölkerung von Obertraun arbeitete als Landwirte, Holzknechte, Salzarbeiter Köhler für das 5 Kilometer entfernte Hallstatt. Hier wurde das Holz des Traun-Koppentales nach Hallstatt geschafft. In den 1770er Jahren wurde durch eine katholische Missionsstation ein kleines Zentrum geschaffen. In den Jahren 1909 und 1910 wurden die Dachsteinhöhlen entdeckt, somit wurde eine Wunderwelt für die Forschung und die nationalen und internationalen Gäste geöffnet. Was die Menschen ans Tageslicht brachten, waren Schilderungen einer anderen Welt. Einer Höhlenwelt, so wissen wir heute, welche zu den größten und schönsten unserer Erdkugel zählt. Die Eishöhle, die Mammuthöhle und die Koppenbrüllerhöhle gehören heute zu den beliebtesten Zielen im Salzkammergut.

Am Fuße des Hohen Krippensteins ud direkt am Hallstättersee gelegen befindet sich der Obertraun und bietet zahlreiche Wanderwege und Bademöglichkeiten zum Erholen in der unberührten Natur an.

Förderlogos Land OÖ
Land Oberösterreich Kulturland Oberösterreich Ferienregion Dachstein Salzkammergut