Modellprojekt Inneres Salzkammergut » Welterbekongress » Welterbekongress 2010
Vom 7.-9. Oktober 2010 diskutierten ExpertInnen aus dem In- und Ausland über das Welterbe als Faktor für Kultur, Wirtschaft und Arbeitsplätze.
Fruchtbare Gespräche, klare Ansagen und hervorragende Anregungen zum Thema Welterbe gab es vom 7. bis 9. Oktober 2010 beim 2. Welterbekongress in Hallstatt.
Rund 200 ExpertInnen aus ganz Europa fanden sich in der Region Dachstein-Salzkammergut ein und konspirierten über den offensichtlich fordernden Anspruch des Welterbestatus und dessen zeitgemäße Nutzung.
Für die UNESCO Welterberegion Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut war der 2. Welterbekongress ein wichtiges Signal dafür, dass sich nach der heftigen Denkmaldebatte etwas bewegt. So bringt beispielsweise das Modellprojekt Inneres Salzkammergut mit Unterstützung des BMASK nicht nur Welterbekompetenz in Form des Kongresses in die Region, sondern auch Initiativen für Arbeitsmarkt, Unternehmensgründer, interne Leitbildentwicklung und Marketing. Bereits ab November soll die Bevölkerung aktiv befragt und involviert werden, um den so wichtigen Grat zwischen "schützen und nützen" gemeinsam zu definieren. Die involvierten Gemeinden Bad Goisern, Gosau, Hallstatt und Obertraun sind sich mit ihrem Tourismusverband grundsätzlich einig, dass eine sanfte touristische Entwicklung notwendig ist. Insbesondere das immaterielle Welterbe in Form von Handwerk will man forcieren und hier neue Selbständige motivieren. Außerdem sollen Beherbergungsbetriebe im gehobenen Qualitätsbereich ausgebaut werden. "Betonierer sind wir sowieso keine. Wir wissen selbst, wie wertvoll unsere Natur ist", so die klare Aussage der Bürgermeister.