Ein Rätselfrage: Kennen Sie die Gemeinsamkeit zwischen der historischen „Ischlerbahn", die ehemals Salzburg und Bad Ischl verband, und dem Staudamm am Gosausee? Ja, richtig, beide wurden von den Technikpionieren Josef Stern und Franz Hafferl gebaut. Und der Unterschied? Der Staudamm am Gosausee existiert noch!
Anders als bei der beschaulichen alten Salzkammergutbahn käme hier auch niemand auf die Idee, dass der Damm verzichtbar wäre. Im Gegenteil, erst mit diesem Damm wurde der Gosausee mit dem Dachstein zu jenem großartigen Ansichtskartenmotiv, das in den vergangenen hundert Jahren Hunderttausende von Menschen bewundert haben. Und das gewissermaßen das Tüpfelchen auf dem i dieser an Schönheiten ganz und gar nicht armen Landschaft darstellt.
Allerdings wurde der Damm vor einigen Jahren von den Nachfolgern der Energiepioniere Stern und Hafferl, der EnergieAG, behutsam umgestaltet. So hält er heute den schärfsten Anforderungen des nachhaltigen Hochwasserschutzes stand. Auch nicht schlecht, oder? Übrigens war es genau dieser Zweck, der auch am Beginn der Staukette Gosau stand: Schlimme Unwetter hatten in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts im Trauntal gewütet und Hochwässer hatten das Unterland verwüstet. So ist das „Staubecken Gosausee" nur Teil einer gesamtstaatlichen Initiative und somit eigentlich nichts Besonderes.
Dass aber aus dem Projekt Hochwasserschutz dann auch eines wurde, das der Energiegewinnung gewidmet war, ist einzig und allein den schon genannten Josef Stern und Franz Hafferl anzurechnen. So wurde aus einem recht abgeschiedenen Tal am „letzten Zipfel" Oberösterreichs einer der ersten Orte, an denen elektrischer Strom genutzt werden konnte.
100 Jahre liegen also zwischen den Anfängen der Energiegewinnung in Gosau und dem Welterbe-Fest, das zum vierten Mal in Gosau gefeiert wird. Schwerpunkte des Festes sind Ausstellungen sowohl im KulturZentrum Gosau als auch im Kraftwerk Hintertal mit historischen Exponaten aus verschiedenen Museen und Sammlungen. Der Themen-Rundweg Hintertal erzählt Geschichten von der Mühle zum Motor, von der Kerze zur Glühlampe („Weidlampe") und vom Bändigen der Urkraft Wasser, das auch Transportweg für Holz war.
Nicht zuletzt werden die Arbeitsbedingungen und Wanderbewegungen der Menschen zum Thema, die im Zusammenhang mit der Gosausee- und Gosaubach-Regulierung sowie der Energiegewinnung im Gosautal lebten und arbeiteten.
Eröffnung am Samstag, 26. Juni:
Sonntag, 27. Juni:
Ein Fest für die ganze Familie! Der Themen-Rundweg Hintertal bietet Sehenswertes zum Thema Energiegewinnung, aber auch Spiel, Spaß und Leckereien. Und ganz in der Nähe liegt der Gosauer Urzeitwald mit seinem einzigartigen Angebot für kleine und große Kinder.
30.1. bis 6.2.2010 auf der Steegwirt-Eisbahn in Bad Goisern.
Infos unter 0664/2212358 oder 0664/4079958
100 Jahre ist es her, seit die Höhlenforscher Georg Lahner und Hermann Bock ins Innere der Dachstein Rieseneishöhle vorgedrungen sind. 100 Jahre, in denen sich die größte unterirdische Eislandschaft Mitteleuropas zu einem Publikumsmagneten für das Innere Salzkammergut entwickelt hat. Aber auch 100 Jahre, in denen die Verantwortlichen durch eine sanfte, naturnahe Erschließung der Höhlen, fachkundige Führungen sowie authentische künstlerische Akzente bewiesen haben, dass Naturerlebnis, Abenteuer und Kunst einander nicht ausschließen, sondern sich zu einem harmonischen Ganzen verbinden können.
Dass es im Dachstein Massiv unzählige Höhlen gibt, die im Falle eines Unwetters Schutz bieten, ist schon den Menschen in der Steinzeit bewusst gewesen. Funde in den Höhlen zeugen davon. Die talnahe Koppenbrüllerhöhle wurde sogar schon in Reiseführern des 19. Jahrhunderts als „berühmte Schauhöhle" bezeichnet.
Auch die Höhlen auf der Schönbergalm dürften den Einheimischen schon lange bekannt gewesen sein, doch erst der Hirte Peter Gamsjäger entdeckte um die Jahrhundertwende im altbekannten „Wetterloch" das glitzernde Höhleneis, das auch heute noch tausende Besucher nach Obertraun lockt. Damals mussten sich die Höhlenforscher dieses Erlebnis jedoch noch hart erkämpfen. Vom heutigen Höhlenausgang aus galt es zuerst eine 17 Meter hohe Felsbarriere zu überwinden, bevor man überhaupt in den Eis führenden Teil der Höhle vordringen konnte. Die Installation „Klettermax" erinnert heute an diese frühen Forscherzeiten und liefert ein eindrucksvolles Bild davon, welchen Strapazen Männer wie Hermann Bock und Georg Lahner ausgesetzt waren.
Ebenfalls 1910 wagten sich die Höhlenforscher erstmals auch in die benachbarte Mammuthöhle, deren Inneres sie auf Grund riesiger, seltsam ausgewaschener Gänge und wahrer Höhlenkathetralen faszinierte. Inzwischen hat sich die Mammuthöhle mit knapp 70 Kilometer erforschter Gänge als eines der ausgedehntesten Höhlensysteme der Welt entpuppt, das bis heute Höhlenforscher aus aller Welt anlockt.
Die Rieseneishöhle, die „lediglich" zwei Kilometer lang ist, war hingegen bereits 1913 nahezu vollständig erschlossen und vermessen. Georg Lahner beschrieb das ewige Eis damals wie folgt: „Die Pracht der Eisgebilde ist unbeschreiblich, der Glanz der Höhle, ihre Erhabenheit sind etwas Erdentrücktes." Genau diese Erdentrücktheit und archaischer Natur wurde sehr schnell auch für die Öffentlichkeit zugängig gemacht. Bereits 1922, also noch lange vor dem Bau der heutigen Seilbahn, besuchten über 11.000 Touristen die Rieseneishöhle - wenn auch auf deutlich schwierigen Pfaden als heute. Auch die Elektrifizierung der Höhle fällt in diese Zeit und bescherte Obertraun so ganz nebenbei den lange ersehnten Anschluss an die öffentliche Stromversorgung. Weltwirtschaftskrise, steigende Arbeitslosigkeit und schließlich der 2. Weltkrieg machten weitere Bemühungen um eine Verbesserung der Infrastruktur jedoch schnell zunichte. Erst nach 1945, als im Salzkammergut eine gewaltige Aufbruchstimmung herrschte, wurde auch rund um die Dachstein-Höhlen wieder kräftig investiert. So wurde als erste wichtige Maßnahme die Dachstein Fremdenverkehrs AG gegründet und 1947 erfolgte unter dem damaligen Bundespräsident Dr. Karl Renner der Spatenstich für die 1. Teilstrecke der Dachstein Seilbahn von Obertraun zur Schönbergalm und in Folge der Bau der beiden weiteren Teilstrecken auf den Krippenstein und zur Gjaidalm. Nach der Fertigstellung der 1. Teilstrecke erlebte die Rieseneishöhle einen wahren Besucheransturm. Innerhalb von nur zwei Jahren vervierfachte sich die Besucherzahl und erzwang somit einen Ausbau der touristischen Einrichtungen sowie einen leistungsfähigen Führungsbetrieb. Dieser ermöglichte es, dass Forstarbeiter ganzjährig in Obertraun beschäftigt sein konnte - im Sommer bei der Waldarbeit und im Winter beim Ausbau der Wege zu den und in den Höhlen.
Diese neu geschaffene Infrastruktur und die reiche Geschichte der Region waren es auch, die dazu führten, dass in den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts bis zu 190.000 Besucher die phantastische Höhlenwelt erkundeten. Hauptfrequenzbringer war und ist dabei die Rieseneishöhle, doch auch Mammut- und Koppenbrüllerhöhle lockten tausende Gäste aus dem In- und Ausland nach Obertraun. Dieser Reichtum an Naturschätzen und die große geschichtliche Bedeutung der Region rund um Hallstatt führte schließlich auch dazu, dass dieser Teil des Inneren Salzkammergutes 1972 von der UNESCO in der „Liste des Welterbes" aufgenommen wurde. Seither darf sich die Region „Hallstatt-Dachstein-Salzkammergut" als eine von ganz wenigen auf der Welt gleichzeitig „Weltkultur- und Weltnaturerbe" nennen.
Diese hohe Auszeichnung verstanden die Verantwortlichen jedoch nie als Lorbeeren auf denen man sich ausruhen kann, sondern als Auftrag für die künftige Arbeit. Seit der Gründung der Dachstein & Eishöhlen GmbH & CoKG, deren Eigentümer die Österreichischen Bundesforste AG und das Land Oberösterreich sind, wurde viel investiert, um den Besuchern einerseits ein außergewöhnliches Naturerlebnis zu bieten, andererseits auch die strengen Auflagen, die mit der Auszeichnung „Welterbe" einhergehen, einzuhalten.
Ergebnis dieser Millioneninvestitionen sind eine Höhlen- und Wanderwelt, die den Dachstein zu einer der Top-Tourismusdestinationen Europas macht. Dank einer neuen Infrastruktur ist bereits die Anreise auf den Berg ein Vergnügen. Generalsanierte Seilbahnstationen, großzügige Panoramagondeln und ein Leitsystem aus einem Guss machen einen Ausflug zu den Höhlen aber auch auf das Dachsteinplateau zum Genuss. Auf der Schönbergalm angekommen erwartet die Besucher seit der OÖ Landesausstellung 2008 ein naturnaher Familienerlebnispark, der Kindern und Erwachsenen die Karstlandschaft am Dachstein sowie deren Entstehung zum Greifen nahe bringt. In den Höhlen selbst sorgen seit 2007 zahlreiche Installationen der Kunstuniversität Linz für besondere Akzente. So kann man in der Mammuthöhle Projektionen riesiger Kirchenfenster bestaunen und in der Rieseneishöhle den Klängen der „Atmenden Höhle" lauschen.
Wieder im Tageslicht angekommen müssen sich die Besucher entscheiden, ob sie den Tag lieber gemütlich im Erlebnisrestaurant Schönbergalm ausklingen lassen oder doch noch den Gipfel des Krippensteins mit der spektakulären Aussichtsplattform „5fingers" oder einem der Themen-Wanderwege stürmen wollen. Egal wie die Entscheidung ausfällt, eins ist sicher: nie war das Eintauchen in die Erdgeschichte spannender und abwechslungsreicher als am Dachstein.
Jubiläumsticket, innerhalb eines Tages sind alle drei Teilstrecken der Dachstein-Welterbe-Seilbahnen beliebig benutzbar, Rieseneishöhle und Mammuthöhle: jeweils 1 Führung - 1 Erinnerungsfoto, pro Person:
Besuchen Sie den schönsten und romantischsten Christkindlmarkt des Salzkammerguts vom 6. - 8. Dezember 2009: Einer der Höhepunkte des vorweihnachtlichen Salzkammergutes wird traditionell wie jedes Jahr mit dem romantischen Christkindlmarkt auf dem Hallstätter Marktplatz erreicht. Sonntag ab 13.00 Uhr und Montag und Dienstag ab 11.00 Uhr ist jeder eingeladen, gelebtes Brauchtum und Tradition als wichtigen Teil des Welterbes mit allen Sinnen wahrzunehmen.
Bad Goisern im November 2009: Das Studienzentrum Bad Goisern hielt unlängst das jährliche Welterbeseminar ab, das heuer dem Thema „Architektur" gewidmet war. Der Architekt Christian Neureiter referierte über „Moderne Architektur im Salzkammergut", Fritz Idam, Lehrer an der HTL in Hallstatt trug sowohl kompetent als auch launig seine Ergebnisse zur Bauforschung vor. Historiker Michael Kurz sprang für einen erkrankten Sprecher mit dem Thema „Industriearchäologie" ein. Zwischen den Referaten gab es angeregte Diskussionen, die das Thema weiter vertieften.
Vom 10.-13. September 2009 findet die internationale Fachtagung zu Technologieentwicklung und -transfer in der europäischen Eisenzeit im Kultur- und Kongresszentrum Hallstatt statt, zu dem sich bereits knapp 100 Archäologinnen und Archäologen aus ganz Europa angemeldet haben. Veranstalter sind die Prähistorische Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien und die AG Eisenzeit des West- und Süddeutschen Verbandes für Altertumsforschung e.V.
Auf der Tagung werden Fragen zu Entwicklung verschiedener Technologien in der Metallurgie, in der Glas- und Textilherstellung sowie in der Steinbearbeitung während des 1. Jahrtausends v. Chr., deren Weitergabe über Kulturgrenzen hinweg sowie die Wechselwirkungen zwischen Technologien und Gesellschaftsstrukturen diskutiert. Ergänzt wird das Vortragsprogramm durch Führungen in Hallstatt und einer Exkursion zu dem ebenfalls eisenzeitlichen Salzbergwerksort Hallein.
Weitere Informationen zu der Tagung finden sich auf der Webseite www.ag-eisenzeit.de
Bereits zum 9. Mal verwandelt sich der Weltkulturerbe-Ort Hallstatt in eine Schatzkiste für die ganze Familie, wo die „Kleinen Gäste" ganz im Mittelpunkt stehen.
Schwerpunkt: Zirkus
Akrobatiken, Zauberer, Clowns ein buntes
Kinderprogramm...Ein noch nie da gewesenes Programm der Vereine &
Betriebe lässt die Kinder große Augen und Ohren bekommen - mitmachen
und Spaß haben ist angesagt!
Vom 26.-28. Juni 2009 findet das alljährliche Welterbe-Fest diesmal in Hallstatt - Weltkulturerbe-Ort inmitten des Salzkammergut - statt. Begeben Sie sich mit uns in „ZeitenSprüngen" musikalisch und programmlich in verschiedene Zeitepochen & lassen Sie sich in ein Fest zwischen Geschichte, Traditionen und Moderne entführen!
Rund ums Welterbe-Museum Hallstatt im Ortszentrum von Hallstatt findet ein „Fest durch die Zeiten" statt - es gibt Musik aus verschiedenen Epochen zu hören, eine Verkleidestation, wo Mann/Frau/Kind in historische Gewänder aus der Hallstatt-, Bronze-, Stein- oder Römerzeit schlüpfen können, Archäologie zum Selbsterleben und Erschnuppern, das Epochenatelier ist im Museum für Groß und Klein geöffnet und es wird auch eine Museumsrallye durchgeführt, wo jeder seine Geschichtskenntnisse überprüfen kann und dann wird der Hallstatt-Experte des Tages prämiert...u.v.m.
Welterberegionen sind ein außerordentliches Beispiel dafür, wie Tourismus den Umgang mit Werten, Chancen und Risiken pflegt. Wie lässt sich nachhaltiger Tourismus unter außerordentlichen Bedingungen entwickeln? Wo liegt das rechte Maß und welche spezifischen Faktoren spielen eine Rolle? Fragen, zu denen sich Parallelen mit jeder größeren Sehenswürdigkeit, jedem „Hot Spot" ziehen lassen.
Die Welterberegion Hallstatt-Dachstein-Salzkammergut hat mit L & R Social Rsearch ein 3-tägiges Sonderprogramm zusammengestellt, zu dem wir Sie gerne herzlich einladen.
Das Programm spannt einen thematischen Bogen vom Umweltaspekt, über Angebotsentwicklung bis hin zu arbeitspoltischen Qualitätsstandard - vorgetragen von internationalen und anerkannten Referenten und Fachleuten. Während des regionalen Rahmenprogrammes haben Sie ausführlich Gelegenheit, sich mit Branchenkollegen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.
Am 7. & 8. Dezember: Im kleinen Welterbeort am Hallstättersee geht's im Advent groß her. Denn das kleine Idyll schmückt sich nicht nur mit romantischer Dekoration, sondern nützt das stimmungsvolle Ambiente auch für eine Reihe verschiedenster Veranstaltungen, Ausstellungen und Sehenswürdigkeiten, zu denen jeder herzlich eingeladen ist. Wählen Sie aus! Krippenausstellung im archäologischen Keller unter dem Sportgeschäft Janu. Bewundern Sie heimische Krippen aus Holz und aus Keramik. Weiters gibt es aber auch Krippen aus verschiedenen Teilen Europas zu sehen, allesamt jedoch Krippen mit Geschichte.
Österreichische Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte Prähistorische Abteilung / Naturhistorisches Museum Wien Institut für Ur- und Frühgeschichte / Universität Wien Marktgemeinde Hallstatt. Ökonomische Strukturen und gesellschaftliche Relevanz von der Urgeschichte bis in die Neuzeit.
Schusszeiten
Mi., 13.02. und Do., 14.02. von 17 - 22 Uhr
Fr., 15.02. von 12 - 22 Uhr - Sa., 16.02. von 9 - 16 Uhr
Modus
Eine Mannschaft besteht aus 3 Damen und 3 Herren.
Die Mannschaft muss miteinander schießen. Ansonsten unterliegt die Zusammensetzung der Mannschaft keinen Einschränkungen (weder geographisch, Verein, Namen,...). Geschossen wird nur mit Holzstöcken.
Jeder Teilnehmer ist nur bei einer Mannschaft schussberechtigt!
Wertung
Summe der 2 besten gemeinsamen Touren.
Bei Gleichstand zählen die besten Deckserien.
Bei weiterem Gleichstand entscheidet das Los.
1 Mannschafts-Tour
(5 Schuss pro Schütze): € 12,-
Austragungsort: Eisbahn Steegwirt
Veranstalter: ESC Steegwirt
Siegerehrung: 16.02.2008 ca. 19.00 Uhr
Samstag, 16. Februar 2008 ca. 19.00 Uhr Preisverteilung beim Steegwirt: Preise werden nur an Mannschaften vergeben, von denen Schützen bei der Preisverteilung anwesend sind! Neben dem sportlichen Einsatz ist es uns ein großes Anliegen, das Gesellschaftliche in den Vordergrund zu stellen. Jeder gesellschaftliche Beitrag, der von den Schützen kommt, ist herzlich willkommen. Passend zu unserer Veranstaltung haben wir für traditionelle Unterhaltung in der Gaststube und in der Eisschützenhütte mit der Gosinga Geigenmusi gesorgt! Der Eisschützenclub Steegwirt wünscht allen Teilnehmern gute Unterhaltung und eine erfolgreiche Veranstaltung!
Infos unter 0664/2212358 oder 0664/4079958
2. Februar 2008: Vom Weidmannsheil zu Petridank - Jagd und Fischerei im Salzkammergut in Bad Goisern. Vom 20. Juni bis 22. Juni 2008 - Hier finden Sie in Kürze Infos zum Programm des Welterbe-Festes 2008
26. Oktober 2007 (Nationalfeiertag): Nur der Wettergott hat das Fest ein wenig beeinträchtigt. Im Jahr 1997 wurden das Schloss Schönbrunn mit Tiergarten Schönbrunn, die Altstadt von Salzburg und die historische Kulturlandschaft Hallstatt-Dachstein-Salzkammergut (Hallstatt, Bad Goisern, Gosau & Obertraun) in die Welterbeliste der UNESCO eingetragen. Grund genug, am Nationalfeiertag gemeinsam 10-Jahre-Weltkulturerbe zu feiern.
Auf Grund des Schlechtwetters mußten die Aktivitäten ins Elefantenhaus verlegt werden. Die Ferienregion Inneres Salzkammergut bot dabei ein tolles Familien und Kinderprogramm: Historische Kulturlandschaft Hallstatt-Dachstein-Salzkammergut, Salzsteine klopfen (Salzwelten Hallstatt), Höhlentrekking (Dachsteinwelterbe Obertraun am Hallstättersee), Menschen, Tiere, Fabelwesen - die Hallstattzeit für Kinder (nach Vorlagen vom Naturhistorischen Museum Wien), Hallstatt-Fibeln basteln (Museum Hallstatt) sowie Urlaubsinfos durch den Tourismusverband Inneres Salzkammergut. Musikalisch begleitet wurde das Fest von der Geigenmusi "B-Garni-Dur".
Organisatorin Claudia Höll konnte sich auch über zahlreiche Besucher aus dem Salzkammergut freuen, die extra angereist sind. Feststellen ließ sich auch ein reges Interesse an der Landesausstellung 2008.
Bis Mitte September: Wie kann man eine Landschaft am besten erleben, als durch eine Wanderung? Das Programm der thematischen Wanderungen startete 2004 mit vier archäologischen und drei geologischen Wanderungen. Die Bilanz für 2005 fällt recht positiv aus, es gab rundum zufriedene Stimmen. Die Wanderungen stehen jeweils unter einem gewissen Aspekt, der in die reiche Fülle der Natur, Kultur und Geschichte der Welterberegion einführt.Im Vordergrund steht die sanfte Erfahrung der Landschaft, interessante Themen werden „erwandert". Mehr erlesen...
Bad Goisern, am 25. Juni 2007. Das „1.Welterbesymposium Inneres Salzkammergut" ist erfolgreich über die Bühne gegangen. Beleuchtet wurden dabei nicht nur die touristischen Faktoren als „Welterberegion", sondern auch sämtlich Begleitaspekte aus Wirtschaft, Politik und Bildung. Nach ergiebigem Gesprächsaustausch und Besichtigungstouren zu den Highlights der Region, schritt man motiviert zur Tat. In der „Obertrauner Erklärung" bekräftigen beide Länder ihren Wunsch nach intensiverer Zusammenarbeit.
Es
war ein würdiger Auftakt. Am 19. Juni versammelten sich Gäste und
Gastgeber in der Goiserer Mühle, wo traditioneller Gaumen- und
Ohrenschmaus das erste Händeschütteln der versammelten Prominenz
begleitete. Unter anderem die Bürgermeister Egon Höll, Rainer Posch,
Kulturreferent Ellmer Peter und der Obmann des Tourismusverbandes Heinz
Neubacher waren gekommen, um die Gäste aus Polen, zu begrüßen. Die
waren ihrerseits zu Sechszehnt, ua. mit den Bürgermeistern Kozioł und
Kracik, Salinen Vorstandsdirektor Zarębski und der engagierten
Schuldirektorin Dorota Kulesza, angereist.
Der offizielle Startschuss für das Symposium folgte Tags darauf. Bürgermeister Gert Aigmüller, Dr. Michael Kurz und Tourismusdirektorin Pamela Friedl eröffneten das Gespräch, das mit den wichtigsten Projektpräsentationen eingeleitet wurde. Der theoretische Bogen zum Thema „Welterbe" in allen Ehren, den endgültigen Durchbruch dürfte man beim Besuch der hiesigen Attraktionen geschafft haben. Vom Steegwirt beim historischen Salzhandelsknoten am Hallstättersee, über den Ort Hallstatt, das Bergwerk, bis hin zum Gosausee mit Dachsteinblick, dem Gosauer Heimathaus , der Anzenaumühle und zum neu renovierten Rudolfsturm zog die Delegiertenrunde. Dabei wurden nicht nur wertvolle persönliche Kontakte geknüpft, sondern auch spürbarer Enthusiasmus in die folgenden Arbeitsmeetings gebracht.
„Um eine Welterberegion kennen zu lernen, braucht man unbedingt das Bauch-Erlebnis" bestätigt auch Dr. Michael Kurz, der als wissenschaftlicher Leiter die nötigen Historikinformationen beisteuerte. Jede Menge Gesprächsstoff hat der Lokalaugenschein jedenfalls aufgeworfen. Die Touristiker sind sich einig, dass man den gegenseitigen Urlaubsverkehr anregen sollte, unter den Bürgermeistern ist kollegiales Gesprächsklima entstanden und das Schulwesen freut sich auf künftige Austauschprogramme. Das alles und noch viel mehr, will man in den kommenden Monaten in gemeinsame Projekte umwandeln und hat dieses Agreement sogar schriftlich manifestiert. In der „Obertrauner Erklärung" wurde zum feierlichen Abschluss das Interesse an der Zusammenarbeit bekräftigt. Ein Symbolakt für zwei Welterberegionen, die beim Symposium viele Gemeinsamkeiten und eine gute Gesprächsbasis gefunden haben.
Die Gäste aus Wieliczka und Niepolomice haben
bereits die Retoureinladung ausgesprochen. Noch im Herbst 2007 sollen
die Vertreter aus dem Inneren Salzkammergut zu erweiterten Gesprächen
in Polen anreisen.
Kurt Thomanek (Geschäftsführer der „Salzwelten")
„Das
Welterbesymposium war für uns eine willkommene Gelegenheit, die seit
mehr als 10 Jahren bestehenden freundschaftlichen Beziehungen zum
Schaubergwerk Wieliczka zu vertiefen. Konkret konnten wir Erfahrungen
im Tourismus „Unter Tag" , die doch recht speziell sind, austauschen"
Egon Höll (Bürgermeister Obertraun)
„Als Bürgermeister
muss man das Thema Welterberegion aus den verschiedensten Blickwinkeln
betrachten. Meine Kollegen aus Polen stehen vor der selben Aufgabe und
waren daher sehr konstruktive und umfassende Gesprächpartner. Wir
streben eine Zusammenarbeit im kulturellen, touristischen und
wirtschaftlichen Bereich an."
Dr. Michael Kurz (wissenschaftlicher Leiter d. Welterbesymposiums)
„Es
ist verblüffend, wie viele Parallelen es zwischen den Regionen gibt.
Ich bin sehr froh und stolz, dass wir mit der Obertrauner Erklärung ein
gemeinsames Comittement abgegeben haben. In diesem freundschaftlichen
Klima kann das Welterbethema gut gedeihen."
Pamela Friedl (Geschäftsführerin Tourismusverband Inneres Salzkammergut)
„In
erster Linie bin ich immer wieder begeistert, wie authentisch und
allgegenwärtig die Gastfreundschaft im Inneren Salzkammergut von allen
gelebt wird. Wir konnten beim Symposium Kompetenz vermitteln, aber auch
als Urlaubsregion Eindruck hinterlassen."
Ein Wochenende (22.-24. Juni 2007) lang stand Obertraun im Zeichen des diesjährigen Welterbefest. Als Titel hatten die Veranstalter „Auf dem Holzweg?" gewählt und wurde damit ein breites Spektrum zum Thema Holz eröffnet. Bei der Eröffnungsfeier im Jutel Obertraun wurde der offizielle Teil abgewickelt und im Beisein von zahlreichen Ehrengästen an Dr. Hubert Trimmel der erste Welterbepreis für seine Verdienste um die Region geehrt (wir berichteten). Das Schönbrunner Marionettentheater war an diesem Abend zu Gast im Inneren Salzkammergut und ließ gekonnt die Holz-Puppen tanzen.
Am Samstag, den 23. Juni 2007 fand auf der
Schönbergalm ein Holz-Musikfestival statt. Mit den Schülern der Gosauer
Musikhauptschule, Flötenspezialist Winfried Hackl, den Mundräubern, der
Jazzformation Motovidlo aus Prag und dem „Think Bigger Orchestra"
konnte eine breite Palette an ausgezeichneten Musikern geboten werden.
Einziger Wermutstropfen war das Wetter! Am
Abend kam dann noch der Obertrauner Maibaum unter den Hammer, die
Kinderfreunde gestalteten ein Sonnwendfeuer für alle Kinder. Der Sonntag stand in der Koppenwinkelalm unter dem Titel „Traditionelles und Experimentelles"
zum Thema Holz. Holz-Handwerker entlang des Weges zur Alm zeigten ihr
Können, Paul Jaeg skizzierte an Hand von 10 Tafeln einen eigenen
Holz-Weg. Bei der Musik-Zusammenstellung wurde bewusst experimentiert,
Volksmusik von der Goiserer Klarinettenmusi´, der Heimatgruppe Obertraun und den Geigern der B-Garni-Dur mischten sich mit schrägen Tönen der Avant-Jazz-Formation K3 - außergewöhnlich und durchaus für manche Besucher fremd, aber auch einzigartig! Führungen
mit dem Förster rundeten das Programm ab, der Nostalgie-Kasperl brachte
Kinderaugen auch noch am späten Nachmittag zum Leuchten.
Die schönsten Bilder vom Welterbefest in Obertraun (22.-24. Juni 2007) finden Sie auf unserer Partnerplattform www.obertraun.net.
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim betrachten der zahlreichen Bilder und sagen hiermit Danke schön für Ihren Besuch und freuen uns bereits jetzt schon mit Ihnen auf das Welterbefest in Hallstatt im Jahre 2008.
Als nächster Programmpunkt steht unser Welterbesymposium 19. - 22.Juni 2007 an, zu dem bereits 16 Teilnehmer aus Polen (Wieliczka, Niepolomice und Krakau) angemeldet sind. Die Liste der Vertreter aus Polen liest sich wie ein Auszug des "WHO IS WHO" der Salinenregion. Wir erwarten die Bürgermeister, den Bezirkshauptmann, den Vorstandsdirektor der Salinen aus Wielicka und Verantwortliche aus den Reihen Kultur und Bildung. Neue Anregungen eilen dieser Veranstaltung schon jetzt voraus. Erst kürzlich hat das Museum der Krakauer Salinen eine Einladung zur Organisation von Wechselausstellungen ausgesprochen. Bei den Detailgesprächen im Juni werden die nächsten Schritte konkretisiert. Weitere Infos gibt es als Word.doc (28kB) zum downloaden..
Bei schönstem Sonnenschein trafen sie am 27. Mai im
Rheinland ein, um ihre Heimat stolz zu repräsentieren: Dr. Michael Kurz
( Leiter des Studienzentrums Basis in Bad Goisern, Pamela Friedl
(Tourismusverband), Peter Ellmer Kulturreferat Bad Goisern) und waren
zu Gast in der Welterberegion Bacharach .
Die heimischen Traditionen
hatten sie gleich mitgebracht, schließlich ging es um das gegenseitige
Kennenlernen und die Suche nach verbindenden Elementen. Geschmückt mit
Dirndln und Trachtenhüten, begleitet von der Goiserer Geigendischgu und
dem Goiserer Schnapsdunstkreis, Schneeballen, Gamswurst und Keltenbrot
im Gepäck - damit war der Auftakt für einen angeregten Austausch rasch
gelungen.
Überraschend war die Vielzahl an Parallelen, die bei diesem Besuch zu Tage kamen. Der 65km lange Mittelrhein weist eine durchaus vergleichbare Struktur mit dem Salzkammergut auf. Landschaftlich mutet die Gegend, die sich entlang dem Rhein entlang an einer Wasserachse entwickelt hat, ähnlich an (abgesehen vom Dachstein natürlich). Die pittoresken Orte wurden in der Vergangenheit oft von den selben Malern und Dichtern bereist und das Pendant zu unserem Schnaps ist dem Bacharacher der Wein. Bis zur Abreise am 29. Mai hatten die Vertreter aus dem Inneren Salzkammergut jede Menge Ideen im Gepäck und den klaren Konsens mit den Gastgebern, die Kooperation vertiefen zu wollen.
Herzlicher Dank gebührt an dieser Stelle "unserer" Julia Ribbeck, inzwischen Mitarbeiterin des Mainzer Römisch-Germanischen Museums . Sie hat ihre Kindheit in Bad Goisern offensichtlich in guter Erinnerung behalten und sich für das Treffen engagiert.